Glossar: Wissensmanagement einfach erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Wissensmanagement, Wissenstransfer und Wissensverlust – verständlich definiert und mit Beispielen aus der Praxis.
Wissensmanagement
Wissensmanagement ist der systematische Umgang mit dem Wissen einer Organisation – es zu erfassen, zu strukturieren, zu teilen und verfügbar zu halten.
Wissenstransfer
Wissenstransfer ist die strukturierte Weitergabe von Wissen von einer Person an eine andere – etwa bei Übergaben, Onboarding oder Nachfolge.
Wissensverlust
Wissensverlust ist der Verlust unternehmenskritischen Wissens, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ohne ihr Know-how zu hinterlassen.
Implizites Wissen
Implizites Wissen ist Erfahrungswissen, das in Köpfen steckt und schwer in Worte zu fassen ist – im Gegensatz zu dokumentiertem, explizitem Wissen.
Explizites Wissen
Explizites Wissen ist dokumentiertes, klar formuliertes Wissen, das sich leicht weitergeben lässt – etwa in Handbüchern, Wikis oder Profilen.
Schlüsselperson
Eine Schlüsselperson ist ein Mitarbeiter, dessen Wissen oder Fähigkeiten für den Betrieb so wichtig sind, dass ihr Ausfall ein echtes Risiko darstellt.
Single Point of Failure
Ein Single Point of Failure ist eine einzelne Stelle, deren Ausfall ein ganzes System lahmlegt – im Wissenskontext eine Person, deren Wissen niemand sonst hat.
Wissens-Audit
Ein Wissens-Audit ist eine systematische Bestandsaufnahme: Welches kritische Wissen liegt wo, und wo bestehen Abhängigkeiten oder Lücken?
Offboarding (Wissen)
Wissens-Offboarding ist der strukturierte Prozess, das Wissen eines ausscheidenden Mitarbeiters zu sichern, bevor er das Unternehmen verlässt.
Nachfolgeplanung
Nachfolgeplanung ist die vorausschauende Vorbereitung, Schlüsselpositionen und ihr Wissen geordnet an Nachfolger zu übergeben.
Freshness-Score
Der Freshness-Score (Aktualitäts-Score) zeigt, wie aktuell ein dokumentiertes Wissensprofil ist, und sinkt mit der Zeit seit der letzten Aktualisierung.
RAG (Retrieval-Augmented Generation)
RAG ist eine KI-Methode, die Antworten erzeugt, indem sie ein Sprachmodell mit gezielt abgerufenen Inhalten aus einer eigenen Wissensbasis kombiniert.
Wissensbilanz
Eine Wissensbilanz macht das immaterielle Wissenskapital eines Unternehmens sichtbar und bewertbar – ähnlich wie eine Finanzbilanz das Kapital.
Tacit Knowledge
Tacit Knowledge ist der englische Begriff für implizites Wissen – verinnerlichtes Erfahrungswissen, das schwer zu artikulieren ist.
Wissen sichern, bevor es verloren geht
Remainly erfasst das Erfahrungswissen deiner Mitarbeiter automatisch im Gespräch – strukturiert, aktuell und DSGVO-konform.
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