Wissensmanagement
Wissensmanagement ist der systematische Umgang mit dem Wissen einer Organisation – es zu erfassen, zu strukturieren, zu teilen und verfügbar zu halten.
Definition
Wissensmanagement bezeichnet alle Methoden und Werkzeuge, mit denen ein Unternehmen das Wissen seiner Mitarbeiter erfasst, strukturiert, bewahrt und nutzbar macht. Ziel ist, dass kritisches Know-how nicht an einzelne Personen gebunden bleibt, sondern als Unternehmens-Asset verfügbar ist – auch wenn jemand das Unternehmen verlässt. Im Mittelstand scheitert klassisches Wissensmanagement oft daran, dass Dokumentation manuellen Aufwand bedeutet, den im Tagesgeschäft niemand leistet. KI-gestützte Ansätze erfassen Wissen stattdessen aktiv im Gespräch.
Beispiele aus der Praxis
Ein Schichtführer erklärt im KI-Interview, wie er eine bestimmte Maschine einrichtet – das Wissen wird strukturiert gespeichert.
Ein Manager fragt das gesammelte Teamwissen ab: „Wer kennt sich mit Lieferant X aus?"
Verwandte Begriffe
Wissenstransfer
Wissenstransfer ist die strukturierte Weitergabe von Wissen von einer Person an eine andere – etwa bei Übergaben, Onboarding oder Nachfolge.
Wissensverlust
Wissensverlust ist der Verlust unternehmenskritischen Wissens, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ohne ihr Know-how zu hinterlassen.
Explizites Wissen
Explizites Wissen ist dokumentiertes, klar formuliertes Wissen, das sich leicht weitergeben lässt – etwa in Handbüchern, Wikis oder Profilen.
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